Der Phoenix Park in Dublin

Logischerweise findet man die üppigsten Parks oft dort, wo es viel regnet. Einer dieser bevorzugt gelegenen Parks ist zum Beispiel der Phoenix Park in Dublin. Da die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit in Dublin gefühlt höher liegt als irgendwo sonst ist es nicht verwunderlich, dass die grüne Lunge der Stadt so üppig und groß ist. Irrtümlich wurde er in einigen Berichten als der größte innerstädtische Park der Welt bezeichnet, aber sowohl in Birmingham als auch in London gibt es mit dem Sutton Park und dem Richmond Park noch größere Parkanlagen innerhalb von Stadtgebieten. Interessant, dass alle drei Spitzenreiter der Liste in Großbritannien zu finden sind.

Der Phoenix Park mit dem Wellington Monument

páirc an fhionnuisce

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Die Iren nennen ihren Park „Páirc an Fhionnuisce“, wobei sich der Begriff „Fhionnuisce „ nicht auf die Gestalt des Phoenix bezieht, sondern „Klares Wasser“ bedeutet. Die Einwohner Dublins nutzen die über 800 Quadratkilometer Grünfläche als Erholungsoase. Nur drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt lädt der Phoenix Park dazu ein, entspannende Spaziergänge zu machen oder auf ganz unterschiedliche Arten Sport zu treiben. Egal ob Radfahren, Fußballspielen, Joggen oder Tai Chi, der Park bietet Platz für alle. Für die beliebten irischen Sportarten Kricket und Polo sind sogar speziell gefertigte Anlagen vorhanden. Der Park ist von einer insgesamt elf Kilometer langen Mauer umgeben.

Innerhalb des Parks liegt der Zoo Dublins, das insbesondere bei Touristen beliebte Wellington Monument, das aus einem großen Obelisken besteht, und das Papst Kreuz. Der irische Präsident hat ein Anwesen im Park ebenso wie der amerikanische Botschafter und die irische Polizei, die im Phoenix Park ihr Hauptquartier hat. Interessant ist auch die Tatsache, dass regelmäßig im Park kulturelle Veranstaltungen angeboten werden. Von Konzerten bis hin zu Autorennen werden viele unterschiedliche Events veranstaltet. Das im Park heimische Dammwild lässt sich davon jedoch nicht stören. Oft kann man es beim Weiden auf den Grünflächen beobachten. Im angebotenen Shuttlebus kann man sich einfach und mühelos durch den Park fortbewegen.

Parks – Statement der Demokratie

Ist euch schon mal aufgefallen, dass viele Stadtparks früher im Privatbesitz von Königen, Regierungen und Herrschern waren? Während die Bevölkerung in den miefigen Straßen der Stadt lebte, flanierten die Hochgestellten durch ihre Parks und genossen die Natur. Wie ungerecht war die Welt noch vor einigen Jahrhunderten. Dass sich seitdem etwas getan hat sieht man an der Tatsache, dass viele der vorher privaten Parks längst den Gemeinden übergeben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Durch diese Demokratisierung der Grünflächen können heutzutage auch Normalsterbliche die Natur genießen. Bei einem Besuch in der südspanischen Stadt Sevilla habe ich den Königlichen Alcazar besucht, einen Palast mit tollen Gärten mitten im Stadtzentrum.

Während ich also im Schatten von Palmen meine Runden drehte und die hohen Mauern um den Garten bestaunte, stellte ich mir vor wie das Leben hier vor 200 Jahren ausgesehen haben muss. Die Könige lebten samt Gefolgschaft in Palästen, die von grünen und sehr gepflegten Gärten umgeben waren, während ein Großteil der Bevölkerung der Stadt im ganzen Jahr keinen grünen Zweig sah. Bei 40 Grad Hitze, die in Sevilla im Sommer gerne erreicht werden, konnten sich die Reichen im Schatten abkühlen und ausruhen, während die Arbeiter in der Gluthitze arbeiteten. Was für eine Welt. Es wundert mich im Nachhinein, dass es nicht viel mehr blutige Aufstände gegeben hat. Ungerechtigkeit wurde früher oftmals einfach viel zu oft als Gottgegeben hingenommen.

Der Garten des Königlichen Alcazars von Sevilla

garten des königlichen alcazars von sevilla

garten des königlichen alcazars von sevilla

Heute gibt es Demokratie in allen Bereichen. Das Internet macht die Welt zum globalen Dorf, Seiten wie Rabattkode zalando laden dazu ein, online günstig zu kaufen und anstatt mit der Hand Briefe zu schreiben, werden heute Massen-Emails in Sekundenschnelle verschickt. Ein altes chinesisches Sprichwort besagt „Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.“ Und das gilt heutzutage Gott sei Dank für so gut wie alle Stadtparks der Welt. Alle Bürger können dort

  • Entspannen
  • Spazieren
  • Sport treiben

und sich ganz einfach an der Natur erfreuen. Denkt man daran wie es früher war, wenn ihr beim nächsten Mal einen Park besucht. Sicher wird es euch dann umso besser gefallen, dass der Park für euch da ist.

Der Englische Garten in München

In München steht nicht nur ein Hofbräuhaus, sondern auch einer der bekanntesten Parks Deutschlands. Im Englischen Garten treffen sich in den Sommermonaten Jung und Alt und gehen spazieren oder ganz unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten nach. Seit über 225 Jahren ist der Park Treffpunkt

  • zum Entspannen
  • zum Genießen
  • für kulturelle Veranstaltungen oder einfach nur
  • für ein kühles Bier in einem Biergarten.

Sobald das Wetter es zulässt füllt sich der Park mit Münchener und Touristen. Besonders bekannt und viel besucht sind der Chinesische Turm, das Seehaus und die Eisbachwelle, an der man Surfern zuschauen kann, wie sie auf einer stetigen Welle reiten.

der englische garten in münchen

der englische garten in münchen

Für Sportler ist der Park ebenfalls ein perfekter Ort. Egal ob Radler oder Jogger, die 78 Kilometer Wegstrecke bieten perfekte Bedingungen um sich auszutoben. Zusätzlich gibt es kleine Fußballplätze, Basketballplätze und große Grünflächen zum Volleyballspielen, Frisbeewerfen oder für entspannte Übungen wie Tai Chi oder Yoga. Sehr viele Personen kommen täglich in den Park um sich sportlich zu betätigen. Per Ruderboot oder Tretboot kann man den Kleinhesseloher See befahren oder sich an einem der Bäche ans kühle Ufer legen. Die verschiedenen Biergärten sind im Sommer ein beliebter Treffpunkt und es finden regelmäßig ganz unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen wie Musik, Theater oder Ausstellungen statt. Im Winter werden die Hänge zum Rodeln genutzt und rund um den Chinesischen Turm wird Jahr für Jahr ein schöner Christkindlmarkt aufgebaut. Ein Park für die Stadt und ihre Einwohner. Ein perfektes Beispiel für Parks wie ich sie liebe.

Die Gärten von Versaille

Heinrich Heine dichtet einst „Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.“ Für einen Bekannten von mir gilt das gleiche, allerdings nicht für die Boulevards von Paris, sondern für die Gärten von Versailles. Für ihn ist dies der schönste Park der Welt, und da er mich seit Wochen anfleht die Versailler Gärten hier vorzustellen, möchte ich das heute tun. Ludwig der Dreizehnte gab einen „kleinen Park“, den sogenannten „Petit Parc“, in Auftrag und zwischen 1662 und 1689 wurde dieser zu den heute bekannten Dimensionen erweitert. Als typischer Schlossgarten verfügt er über drei Bereiche

Gärten von Versailles

Gärten von Versailles

  • die sogenannten Parterres – die vom Schloss herabführenden Terrassen,
  • den anschließenden Boskette
  • und den weiter entfernten, hauptsächlich zur Jagd genutzten, Wald.

Dieser wurde und wird teilweise noch heute als „Grand Parc“ – großer Park bezeichnet.

Mehr als 75.000 sorgsam gepflegte Bäume verzieren den Park und über die Jahrzehnte wurden immer wieder Neubepflanzungen und kleinere Veränderungen vorgenommen. Sehr interessant ist die geschickte Art und Weise, wie die verschiedenen Bereiche des Gartens die Architektur der Gebäude fortführen und einen perfekten Übergang schaffen. Die Terrassen, die zu den eigentlich Gärten herabführen, bieten vom Schloss einen tollen Blick über die Gärten. Üppige Blumenbepflanzungen, dekorative Statuen und Vasen sorgen für Farbe und kunstvolle Formen. Zwei Wasserbecken sorgen außerdem auch im Sommer für Frische. Ingesamt fünfzehn Boseketten stehen für die fünfzehn Säle des Schlosses. Sehr berühmt ist auch die Kolonnade, ein mit vielen Springbrunnen verzierter runder Platz.

Im Zentrum des Kleinen Parks findet man den Kanal, der sich durch den Park zieht und früher mit Gondeln befahren wurde. Außerdem gibt es den bekannten Brunnen Latona, eine königliche Allee und den Appollo Brunnen, aus dem der Sonnengott entsteigt. Der gesamte Garten bietet den Besuchern so viel Details und so viel wunderschön geformte Natur, dass ein Besuch immer wieder ein Erlebnis ist. Und sicher öffnet auch der liebe Gott hin und wieder ein Fenster, und erfreut sich am Anblick dieser tollen Gärten. Über Seiten wie www.sparpedia.at kann man tolle Führer über die Gärten von Versaille finden, in denen ganz viele interessante Details beschrieben werden.

Der Lainzer Tiergarten in Wien

Mit über 2.400 Hektar ist der Lainzer Tiergarten in Wien einer der größten Stadtparks der Welt. Allerdings ist er wesentlich weniger bekannt als andere weniger große Stadtparks wie der Hyde Park oder der Central Park. Das Gebiet des Lainzer Tiergartens ist ein Naturschutzgebiet mit einem integrierten Tiergarten, einem großen Waldbestand mit frei lebendem Wild, und viele Grünflächen zur Nutzung für die Besucher. Der Name des Parks stammt vom östlich benachbarten Ort Lainz. 2.300 Hektar des Parkgebiets gehören jedoch zum Stadtgebiet von Wien. Der Park ist von einer 22 Kilometer langen Mauer umgeben, der Zutritt erfolgt zu festgelegten Öffnungszeiten über verschiedene Eingangstore.

Die Einganstore zum Lainzer Tierpark heißen Lainzer Tor, das ganzjährig geöffnet ist und als Haupttor des Gartens gilt, Gütenbachtor, Laaber Tor, Pulverstampftor, Nikolaitor und Sankt Veiter Tor. Einige der Tore liegen direkt an öffentlichen Bushaltestellen und Straßenbahnlinien.

lainzer tiergarten in wien

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Innerhalb des Parks gibt es fast 1500 Hektar Waldgebiet, indem unter anderem Hirsche, Rehe, Wildschafe, Damwild und Wildschweine frei leben. Ebenfalls findet man hier einige der ältesten Bäume des Landes. Unter anderem gibt es Eichen und Buchen mit Stämmen von bis zu vier Metern. Das gesamte Gebiet wird sorgsam geschützt und gepflegt. Besucher müssen sich an die Regeln des Tierparks halten, Verstöße werden geahndet. Im Park leben auch sehr viele wilde Fledermäuse, die jedoch nur dann aktiv sind, wenn der Park für das Publikum geschlossen ist.

Für die Besucher bietet der Park sehr viele Nutzungsmöglichkeiten, vom einfachen Spazierengehen bis zu vielen sportlichen Aktivitäten. Für Wanderer und Jogger wurden spezielle Routen entwickelt, die durch den Park führen. Zwei Naturlernpfade bieten die Möglichkeit, den Spaziergang mit interessanten Fakten zu verbinden. Im Besucherzentrum werden außerdem regelmäßig Ausstellungen angeboten, die sich thematisch stets dem Naturschutz im Park widmen. Im Park findet man auch den sogenannten Planetenweg mit Informationstafeln zu den einzelnen Planeten des Sonnensystems. Neben skalierten Abbildungen entspricht auch die Entfernung zwischen den Planeten den realen Verhältnissen.

Normalerweise ist der Park täglich zwischen acht und, je nach Jahreszeit, 17 bis 21 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei. Im Winter, zwischen November und Januar, werden große Teile des Parks geschlossen. In diesen Monaten wird zum Teil das vorhandene Wild gejagt um den Bestand stets unter Kontrolle zu halten. Man findet verschiedene Restaurants im Park, ein Museum, einen Aussichtsturm und die Nikolaikapelle.

Die Kultur der Parks

Viele Stadt- und Freizeitparks waren und sind Bühnen für kulturelle Veranstaltungen und Ereignisse. Von der Speakers Corner im Hyde Park, in der man seine Meinung vertreten kann, über Rockkonzerte oder klassische Kurkonzerte gibt es eine lange Geschichte von Kultur in Parks. Insbesondere in Kurorten ist es normal, dass in den Parks der Ortschaften sogenannte Kurkonzerte angeboten werden. Oft wurden dafür in vielen Parks besondere Bühnen und Freiluftarenen gebaut. Andere Parks werden aufgrund von großen Musikfestivals im Sommer zu Freiluftbühnen umgebaut, in denen tausende ihre Lieblingsstars live erleben.

hyde park

hyde park

Außer zur Präsentation von Musik werden viele Parks auch als Orte für Ausstellungen für Skulpturen und andere plastische Kunst genutzt. So kann man beim Flanieren durch die Natur oft sehr schöne klassische Kunstwerke besichtigen. Und seit einigen Jahren wird es immer moderner, im Sommer Freiluftkino in den Parks anzubieten. Mit einer großen Leinwand und einem guten Soundsystem verwandelt man den Stadtpark zum Open Air Kino. Eine tolle Idee um zwei erfolgreiche Freizeitideen miteinander zu verbinden. Da viele der Kulturveranstaltungen in den öffentlichen Parks von Städten und Gemeinden organisiert werden sind diese in der Regel bei freiem Eintritt zu genießen. Ein weiterer Pluspunkt für eine umfangreiche Parkkultur. Kennt ihr noch weitere Beispiele für Parkkultur? Wenn ja, lasst es mich wissen!

Freizeitpark Isla Magica in Sevilla

Heute möchte ich euch einmal den Freizeitpark Isla Magica in Sevilla in Südspanien vorstellen. Durch Zufall habe ich den Park bei einem Spanienurlaub entdeckt und dort einen tollen Tag verbracht. Die ganze Thematik des Parks dreht sich um die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus und es gibt unterschiedliche Bereiche in denen man sich amüsieren kann. Der „Puerto de Indias“ steht für die Handelswege nach Indien, der „Puerto de Americas“ für die nach Amerika und weitere Bereiche wie „Amazonia“, die „Fuente de Juventud“ oder „El Dorado“ zeigen weitere Bezüge zu Zonen in Süd- und Mittelamerika. Der Park ist sehr weitläufig und bietet eine ganze Menge an Attraktionen, Fahrgeschäften und Shows. Ganz besonders gut gefallen haben mir

  • der Wasserpark Aqua Magica
  • die Wasserbahn Iguazu
  • das Karussell Ciclon und
  • die Piratenshow
isla magica in sevilla

isla magica in sevilla

Insbesondere der Wasserpark ist eine tolle Ergänzung zum Freizeitpark, da es im Sommer oft unglaublich heiß wird in Sevilla. Zwar muss man einen Extraeintritt bezahlen, um den Wasserpark zu nutzen, aber diese Ausgabe lohnt sich auf alle Fälle. Man kann sich am Wellenbad erfrischen oder die vielen Wasserrutschen ausprobieren, die der Wasserpark bietet. Mein Spartipp: Sonntags und montags gibt es Eintrittskarten zu verbilligten Preisen. Beim Besuch dieser Webseite findet man weitere Möglichkeiten Geld zu sparen, das man anschließend zum Beispiel in einem der vielen Restaurants im Park ausgeben kann. Zentral gibt es eine große Burg in der man gleichzeitig Essen und Shows sehen kann. Am Besten konsultiert man das jeweils aktuelle Showprogramm, um die beste Zeit fürs Mittagsessen abzupassen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist das der Park für Groß und Klein viele Attraktionen bietet und neben Action auch Zeit zum Ausruhen bietet. Nach einer spektakulären Tour auf der Achterbahn Jaguar kann man bei einer Bootsfahrt auf dem See des Parks entspannen. Oder man stellt sich einfach unter eine der vielen Wasserfontänen, um sich zu erfrischen. Für unter 30 Euro, ohne Gertränke und Essen, kann man in Isla Magica einen tollen Tag verbringen und abgesehen vom Wasserpark sind alle anderen Attraktionen schon im Eintrittspreis enthalten. Wen ihr also mal zufällig nach Andalusien reist, merkt euch Isla Magica vor.

Hyde Park – London

Einer der bekanntesten Parks in Europa ist mit Sicherheit der Hyde Park in London. Die grüne Lunge der Stadt bietet den Einwohnern der Metropole einen Ausgleich zum Asphalt und den Häusern der Stadt und lädt dazu ein, an freien Tagen und Wochenenden die Natur zu genießen. Ich habe London in den letzten zehn Jahren dreimal besucht und jedes Mal einen ausgiebigen Spaziergang durch den Hyde Park eingelegt. Für mich ist das eine der besten Arten, sich von der hektischen Stadt zu erholen und ein bisschen abzuschalten. Da er mitten im Zentrum von London liegt ist es sehr einfach, einen Parkbesuch mit anderen Sehenswürdigkeiten zu kombinieren und wenn man ein paar Londoner entspannt im Park spazieren sieht verändert sich auch das Bild, dass man von der Stadt bekommt.

hyde park

hyde park

Der Hyde Park liegt direkt neben den Kensington Gardens und zusammen haben beide Grünflächen eine Ausdehnung von 2,5 Quadratkilometer. Inmitten der beiden Parks kreuzt die Serpentine Lane und bildet die künstliche Grenze zwischen den Parks. Wie alle Stadtparks wird auch der Hyde Park für sportliche Zwecke genutzt und neben Joggern und Radfahrern sieht man auch je nach Jahreszeit Schwimmer und Ruderer auf dem Serpentine See, man kann Pferde reiten und es gibt sogar eine Bowlingbahn. Die meisten nutzen den Park jedoch zum Spazieren, Ausruhen oder für ein schönes Picknick, Viele der Tiere im Park sind so zahm, dass sie einem aus der Hand fressen. Bei einem meiner letzten Besuche hatte ich ein Eichhörnchen zu Gast auf meiner Decke und es hat ganz viele Erdnüsse aus meiner Hand gefressen.

Der Rhythmus im Park ist ein ganz anderer als in der Stadt. Während in der Londoner Innenstadt ganz viele Leute im Anzug hektisch von Termin zu Termin rennen geht es im Park wesentlich gelassener zu. Eitle Börsenmakler, die eben noch brisante binäre Optionen gehandelt haben, öffnen ihren Krawattenknoten und den obersten Knopf des Hemdes und atmen tief durch. Der Name des Hyde Parks stammt übrigens von einem alten Herrenhaus, dem Hyde Manor. Bei einem Spaziergang durch den Park kann man unter anderem den wunderschönen Rosengarten mit seinen Brunnen besuchen, den Triumphbogen Wellington Arch oder auch die Speakers Corner, in der immer noch Leute öffentliche Reden zu den unterschiedlichsten Themen halten.

Im Park werden auch immer wieder ganz verschiedene Veranstaltungen angeboten. Unter anderem gab es bereits

  • Rock Konzerte
  • Institutionelle Feiern
  • Sportveranstaltungen
  • Theateraufführungen
  • Klassische Musikfestivals

In seiner gut 1000 jährigen Geschichte hat der Park viele Ereignisse erlebt und war Schauplatz für viele persönliche oder auch öffentliche Geschichten. Teilweise privat genutzt, dann endlich öffentlich gemacht, war er im 18. Jahrhundert auch ein beliebter Ort für die Austragung von Duellen. Für die Londoner gehört der Hyde Park zu ihrer Stadt wie der Big Ben, und für Besucher sollte er auf alle Fälle auf der „Zu sehen“ Liste stehen.

Was einen guten Park ausmacht

Mit Sicherheit gibt es für jede Person ganz unterschiedliche Bereiche, die sie in einem Park erwartet oder genießt. Während einige es lieben, in Ruderbooten über kleine Seen zu paddeln, möchte andere einfach nur auf einer Wiese liegen und ihr Picknick genießen. Andere wiederum suchen eine gute Gastronomie oder eine Möglichkeit, sportlich aktiv zu werden. Zum Glück gibt es ganz viele Parks die einen oder mehrere Bestandteile dieser Wunschliste aufweisen. Aber wie würde ein absolut perfekter Park aussehen? Ich werde heute mal versuchen alle Bestandteile aufzulisten, die für mich dazu gehören würden.

  • Wasser
  • Wiese
  • Sport
  • Einkaufen
  • Grillen
  • Tiere
park

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Ich kann mir vorstellen, dass viele nach Lesen der Liste sagen „Tiere? Wieso denn Tiere?”, aber das ist relativ einfach zu beantworten. In meiner Heimatstadt liegt direkt neben dem Stadtpark ein kleiner aber feiner Tierpark. Ich kann mich noch ganz genau an die Sonntage erinnern, an denen wir mit der Familie in den Stadtpark gefahren sind um das schöne Wetter zu genießen und meistens haben wir dabei auch eine Runde durch den Tierpark eingelegt. Ich war gerade mal vier oder fünf Jahre alt und war absolut begeistert, auch exotische Tiere aus nächster Nähe sehen zu können. Bei mir haben diese Besuche ein großes Interesse an Tieren ausgelöst, welches ich auch heute noch, mehrere Jahrzehnte später, pflege. Absolut wichtig für meinen persönlichen Lieblingspark wäre auch eine gute eingerichtete Grillecke, an der man sich mit Freunden oder Familie treffen kann um zu Grillen. Da es mittlerweile an sehr vielen Stellen verboten ist zu Grillen, ich jedoch eine große Leidenschaft zum Grillen habe, wäre es absolut toll einen Platz vorzufinden, an dem man alles Notwendige vorfinden würde. So könnte man den Parkbesuch mit einem leckeren Essen verbinden. In vielen Parks, die ich kenne, gibt es auch Möglichkeiten Sport zu treiben. Das fängt beim Joggen und Radfahren an und wird mit speziellen Fitnessparcours oder auch Skateparks weitergeführt. Mir gefällt dabei, dass diese Angebot kostenfrei sind und man nicht wie in den Fitnessstudios monatlich zur Kasse gebeten wird. Wann immer man Lust hat kann man in den Park und seinen Wunschsport ausüben. Ich habe sogar schon Parks gesehen, in denen Basketball und Volleyballplätze vorhanden waren.

Public Viewing

Eine herrliche Art, einen öffentlichen Park zu genießen, sind die sogenannten Public Viewing Events, bei denen große Sportveranstaltungen auf Open Air Leinwänden gezeigt werden. Die Bezeichnung Public Viewing gilt spätestens seit dem Jahr 2006 als eingedeutscht. In dem Jahr wurden deutschlandweit öffentliche Vorführungen der Fußball Weltmeisterschaft organisiert. Und viele selbstverständlich in den schönen deutschen Parks. Leider ist das Wetter hier bei uns nicht konstant genug, sonst würde ich vorschlagen, Public Viewing viel weiter auszubauen. Bestimmte Themenabende wäre lustig, oder ein Fussball live Stream jeden Samstag. Dann könnte man gemeinsam mit Freunden alle Spiele gucken, ohne sich in ein Stadion zwängen zu müssen. Ich halte das für eine tolle Idee.

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In der Vergangenheit fanden soweit ich weiß Public Viewing Veranstaltungen unter anderem schon in folgenden großen deutschen Parks statt:

  • Olympiapark München
  • Botanischer Garten Berlin
  • Westfalenpark Dortmund
  • Volkspark Hamburg

Wie sagt schon der Volksmund“ Gemeinsam ist am Schönsten“, und genau dies wäre mein Motto für ganz viele Public Viewing Veranstaltungen in den deutschen Parks. Stellt euch einmal vor, hunderte von Mitmenschen würden gemeinsam auf einer Wiese in einem schönen deutschen Park sitzen und ein Großereignis anschauen. Konzerte, Sport, oder auch politische Diskussionen. Das wäre fast wie früher, als es nur drei Programme gab und alle am nächsten Tag über das gleiche Programm sprachen. Und nach der Vorführung kann man im Park bleiben und mit den anderen Leuten bei Bier und Wurst über das Gesehene reflektieren.

Das wäre nicht nur eine tolle Werbung für die jeweilige Veranstaltung, sondern auch eine hervorragende Werbung für die deutsche Parklandschaft. Würde die vorhandenen Möglichkeiten genutzt und beworben, würde es sicher viel mehr Leute in die Parks ziehen. Gerade in Zeiten, in denen das Geld für Urlaub knapp ist, sind die Parks eine gute und günstige Alternative. Schickt mir doch auch mal eure Ideen, was man noch so alles in unseren Park veranstalten könnte. Ich bin schon jetzt gespannt.

Tolle Freizeitparks in Holland

Das Gute liegt oft ganz nahe. Heute möchte ich euch gerne einige tolle Freizeitparks in Holland vorstellen. Diese sind sehr leicht zu erreichen und bieten großen Spaß. Egal ob spektakuläre Fahrgeschäfte, hohe Achterbahnen oder unterhaltsame Programme, viele der vorgestellten Parks garantieren einen tollen Tag, für Pärchen, mit Freunden oder in Familie. Je nachdem wie weit man entfernt wohnt, kann man darüber nachdenken, vielleicht eine Übernachtung in Holland mit einzuplanen. Einige Parks bieten Unterkünfte mit an und man spart, wenn man Parkeintritt und Unterkunft zusammen bucht. Generell kann ich bei allen Freizeitparks immer empfehlen, Tickets vorab im Internet zu kaufen. So kann man sich oft lange Warteschlangen ersparen und gleichzeitig von oft guten Angeboten profitieren.

 

Oft als bester Freizeitpark Hollands bewertet ist der Freizeitpark Toverland sowohl hervorragend erreichbar als auch voller Aktion und Spaß. In der Nähe von Venlo, unweit der deutschen Grenze gelegen, bietet der Park Unterhaltung bei gutem und schlechtem Wetter. Da ein Großteil der Attraktionen überdacht sind, kann man sich hier auch bei Kälte oder Regen amüsieren, das findet man nicht sehr oft. In der Wintersaison zwischen November und März sind die Außenbereiche jedoch geschlossen. Unterschiedliche thematische Bereiche wie der Magic Forrest, die Troy Area oder das Land von Toss bieten ganz unterschiedliche Attraktionen. Hinzu kommt das für Freizeitparks übliche Angebot an Gastronomie und einigen Shows mit Schauspielern. Die schnelle Holz-Achterbahn Troy ist absolut großartig, Booster Bike und Dwervelwind sind weitere Achterbahnen im Angebot.

 

In Hellendorn gibt es einen Abenteuerpark, der insbesondere für Kinder bis 12 Jahren zu empfehlen ist. Seit Neustem hat der Park auch eine Freibadzone mit Rutschen im Angebot, so kann sich im Sommer die ganze Familie vergnügen. Der Park Slagharen in der Nähe bietet zusätzlich Fahrgeschäfte und Shows. Wen man im zugehörigen Ferienpark übernachtet hat man den Eintritt zum Park inklusive. Ein rundes Angebot für einen Kurzausflug. Wer es günstig mag sollte sich auch den Park Drouwenerzand bei Groningen vormerken. Im günstigen Eintrittspreis sind alle Kosten enthalten, einschließlich Essen, Trinken und Eis. Da weiß man schon vorher was finanziell auf einen zukommt. Meiner Meinung nach ein nachahmenswertes Konzept für andere Parks.

Schöne Parks in Deutschland

Um viel Grün zu genießen und einen Sonnentag in der freien Natur zu Verbringen ist es oft gar nicht notwendig, weit zu reisen. Das Schöne liegt manchmal ganz nah. Wie sagte schon der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl: „Ganz Deutschland ist ein kollektiver Freizeitpark.” Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass er sich dabei nicht auf die schönen deutschen Stadtparks bezog, aber das Zitat lässt sich wunderbar nutzen, um euch heute einmal einige der schönsten Parks in Deutschland vorzustellen. Sicher liegt einer von ihnen in eurer Nähe. Warum plant ihr also nicht einen Besuch für den nächsten schönen Tag mit Sonnenschein? Laut einem Artikel, den ich unlängst in einer Zeitschrift gelesen habe, sind dies die schönsten Parks Deutschlands:

 

  • Englischer Garten, München
  • Planten un Blomen, Hamburg
  • Schlosspark Nymphenburg, München
  • Insel Mainau, Bodensee
  • Park Sanssouci, Potsdam
  • Wilhelma und Zoologisch-Botanischer Garten, Stuttgart
  • Herrenhäuser Gärten, Hannover
  • Luisenpark, Mannheim
  • Palmengarten, Frankfurt/Main
  • Botanischer Garten, Berlin

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Wie ihr seht, sind die Parks strategisch gut über ganz Deutschland verteilt und man findet in so ziemlich jeder Himmelsrichtung einen. Was liegt also näher, als die wunderschöne Flora und Fauna direkt vor der eigenen Haustür zu genießen? Ohne große Reise kann man grüne Wiesen, viele Pflanzen und oft auch Seen und Flüsse erleben. Perfekte Orte um sich vom Alltagsstress zu erholen und richtig schön Auszuspannen. Wer es aktiv mag kann in den meisten Parks Sport treiben, oder man bereitet ein köstliches Picknick vor. Es gibt sogar Kontaktseiten wie StartDating.dk, bei denen man eingeladen wird, die ersten Treffen in einem romantischen Park zu planen. Das romantische Umfeld und ein leckeres Picknick brechen das Eis und sind ein toller Start, um jemanden Kennenzulernen. Hinzu kommt, dass die Sonne für Glückshormone sorgt und der Geruch von Pflanzen und Natur Körper und Geist entspannen.

 

Für die einen ist der schönste Ort zum Erholen Balkonien, andere treibt es unentwegt in ferne Länder. Für mich lohnt es sich, auch mal in der Nähe zu suchen und einen der aufgeführten Parks zu besuchen. Egal, ob man auf einer Wiese die Sonne genießt, in einem Ruderboot über den Stadtteich schippert oder einfach nur Spazieren geht, Erholung ist immer garantiert.

Vidampark Budapest

Einer der eigentümlichsten Freizeitparks den ich bislang besucht habe war der Vidampark in Budapest. Ich hatte das Glück, ihn 2012 zu besuchen, bevor er ein Jahr später in Verbindung mit dem Zoo, aber ohne viele der Fahrbetriebe, neu eröffnet wurde. Als ich in Budapest war, war der Park noch ein reiner Freizeitpark und da sehr viele der vorhandenen Attraktionen sehr alt waren, hatte ich das Gefühl, in einem Museum für Freizeitparkattraktionen zu sein. Das hat dem Spaß des Besuchs eher zugetragen, denn ehrlich gesagt sind mir zu schnelle und turbulente Fahrbetriebe nicht geheuer. Ich mag es langsamer. Absolut faszinierend war zum Beispiel das uralte Karussell, welches man links vom Eingang in einer speziellen Halle besuchen konnte. Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Karussell führt die Fahrgäste auf eine Zeitreise in der alles noch aufregend langsam und mechanisch war. Wenn man auf einem der handbemalten Pferde sitzt, oder in einer der schön dekorierten Kutschen, fühlt man sich gleichzeitig jung, ob des Fahrspaßes, und alt, weil so viel Zeit vergangen ist, seit dieses Karussell gebaut wurde.

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Ein weiteres Highlight des Parks ist eine Achterbahn aus Holz. Das hatte ich bislang noch nirgendwo gesehen und ich war sehr überrascht, wie hoch es auf ihr hinausging und wie schnell man die Piste herunter rasen konnte. Alle Geräusche, und ein vielleicht imaginäres leichtes Zittern der Holzkonstruktion, haben den Reiz der Fahrt erhöht und selbst kleine Kinder durften auf dieser Achterbahn fahren. Zum Glück war es nicht sehr voll als ich den Park besucht habe und so war es sehr einfach, Fahrten die einem gefallen haben zu wiederholen. Die Holzachterbahn habe ich insgesamt dreimal besucht.

 

Sehr traditionell fand ich auch eine Attraktion, in der die Geschichte Ungarns mit beweglichen Schaubildern erzählt wurde. Man setzte sich in einen Wagen und wurde langsam durch die sich in einem Gebäude befindliche Strecke gefahren, an der links und rechts historische Szenen aus der Geschichte auftauchten. Nicht, das ich viel über die Geschichte Ungarns wusste oder mir die Bilder erklären konnte, aber die Idee, Geschichte und Freizeitparkattraktion zu verbinden fand ich sehr gelungen.

 

Ganz klassisch war auch das Spiegellabyrinth, in dem man den Ausgang finden musste. Leider hatten vorherige Besucher viele Schmutzhände auf den Spiegeln hinterlassen, oder die letzte Säuberung lag sehr lange zurück. Auf jeden Fall wäre es schöner und schwieriger gewesen, wenn alle Oberflächen blitzblank gewesen wären. Aber wir hatten auch so unseren Spaß. Weitere Attraktionen waren:

  • eine Bahn bei der man in ca. 20 Metern Höhe Kreise dreht
  • ein Fahrbetrieb mit Wasser
  • eine kleines Riesenrad für Kinder
  • eine Geisterbahn

moderne Attraktionen wie HipHop oder Top Spin

Central Park New York

Nicht nur in Deutschland sind Parks beliebte Ruheoasen für gestresste Großstadtmenschen. Einer der berühmtesten Parks der Welt liegt in einer der populärsten Metropolen der Welt: der Central Park in New York. Als Schauplatz zahlreicher Spielfilme und als grüne Lunge einer Stadt, die niemals schläft, gehört der Central Park zu den bekanntesten Parks der Welt und steht für alles, was einen Park ausmacht. 1859 wurde der Park als Landschaftspark geplant und 14 Jahre später fertig gestellt. Die Idee, inmitten einer Großstadt eine Grünzone einzurichten, ist eine der Grundideen der heutigen Stadtparks und eine Erfindung, die man nicht laut genug loben kann.

 

Ich möchte nicht wissen wie viele Stadtbewohner, nicht nur in New York, Stunden und Tage ihres Lebens in einem Stadtpark verbracht haben. Ich erinnere mich noch bestens an die heißen Sommertage in meiner Heimatstadt. Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen waren, machte sich die halbe Stadt auf den Weg in den Stadtpark um dort auf Decken, in Ruderbooten oder spielend die Sommertage zu verbringen. Genauso geht es im Central Park zu, sobald das Wetter es erlaubt. Plötzlich gibt es keine Unterschiede mehr zwischen Bochum – Nordrhein Westfalen und der vielbesungenen Metropole der USA.

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Über eine Webseite, die Gutscheine anbietet, ähnlich wie der die ihr hier findet, habe ich sehr günstig eine geführte Wanderung durch den Central Park erstanden und dabei sehr viel über die Geschichte des Parks erfahren. Die Grundidee entstand aus dem Bedürfnis, den Einwohnern von New York einen Ort für die Freizeit anzubieten. Seit 1963 ist der Park als nationales historisches Wahrzeichen geschützt. Über die Jahrzehnte gab es viele Auseinandersetzungen über den Park und viele Geschäftsleute haben versucht, den so wertvollen Grund inmitten der Stadt zu bebauen. Zum Glück sind fast alle diese Versuche gescheitert und man kann auch heute noch den Park für unzählige Freizeitaktivitäten nutzen.

 

Legendär waren die Konzerte, die in den sechziger und siebziger Jahren im Park abgehalten wurden. Von Klassik bis Rock war hier schon so ziemlich alles zu hören. Aktuell besuchen unglaubliche 25 Millionen Menschen pro Jahr den Park und ein großes Team sorgt für Ordnung und Sauberkeit. Wer sich darüber informieren möchte, was man alles machen kann in diesem Park, findet hier die offizielle Webseite dafür.

 

Was für mich einen Park ausmacht, egal ob „Central“ oder „Stadt“, ist die Möglichkeit, sich gratis der Natur zu nähern und gemeinsam mit den Mitbürgern die schöne Jahreszeit zu genießen. In Zeiten, in denen immer mehr gebaut wird sind die grünen Oasen die letzten Erholungsflächen, lasst uns mithelfen sie zu erhalten und zu pflegen, damit alle noch lange Spaß an ihnen haben.

Die grüne Oase im Großstadtdschungel, kunstvoll angelegte Blumenbeete vor einem historischen Schloss, lachende Gesichter auf Achterbahnen, Eis schlecken, spazieren gehen, die Sonne genießen: Schon immer habe ich Parks aller Arten geliebt. Sie sind die Oase in einer grauen Betonwelt, sind der Rückzugsort unserer Moderne der uns von vergangenen Zeiten träumen lässt. In diesem Blog stelle ich verschiedenste Parks in Deutschland und über Deutschland hinaus vor.

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Bereits im alten Ägypten wurden Parks und Gärten angelegt und bis heute sind Menschen von Grünflächen, Blumenbeeten, Wegen, Teichen und Bäumen angezogen und nutzen sie in ihrer Freizeit als Erholungsort, Ausflugsziel oder für Freizeitaktivitäten wie Picknicks, Sport oder um sich mit Freunden zu treffen. Parks spielen eine ähnliche Rolle in vielen Kulturen und sind ein verbindendes Element zwischen verschiedenen Nationalitäten. In Deutschland wurden die ersten Parks erst außerhalb von Städten als Schlossparks oder Tiergärten angelegt. Im 18. Jahrhundert wurden mehr und mehr Parks in Städten als Erholungsgebiete angelegt. Aus diesen Volksgärten, Volksparks und Stadtparks entstanden dann wieder später auch Vergnügungsparks. Das satte Grün, die Spazierwege und Parkbänke haben eine eigene Anziehung und mittlerweile haben viele Städte den Wert ihrer Parks und Grünanlagen wieder erkannt und begonnen sie vermehrt zu nutzen. Seien es kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen oder Erlebnispfade, es gibt etwas für Groß-und Klein sowie Jung und Alt.

 

Es gibt eine Vielzahl von Parks und Gärten, die wohl geläufigsten sind:

 

  • Bürgerparks
  • Freizeitparks
  • Kurparks
  • Nationalparks
  • Naturparks
  • Schlossparks
  • Sport Parks
  • Themen Parks
  • Vergnügungsparks
  • Volksgärten (Volksparks, Stadtparks, Stadtgärten)
  • Wildparks
  • Zoos (Tiergärten / Tierparks)

 

Deutschland hat eine Unmenge an unterschiedlichen herrlichen Parks zu bieten. Eine der besten Übersichten hat meiner Meinung nach diese Seite: http://www.germany.travel/de/staedte-kultur/schloesser-parks-gaerten/schloesser-parks-gaerten.html

Die Karte macht es leicht sich in verschiedenen Gegenden von Deutschland umzuschauen und die Filter ermöglichen eine gezielte Suche. Die Verwaltung von Parks, Schlossgärten, Stadtparks, usw. sind meistens Sache des Bundeslandes. Vergnügungsparks und Tierparks sind dahingegen oft privatisiert.

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Einige der wohl berühmtesten Parks in Deutschland sind wohl der Englische Garten in München, der Tiergarten in Berlin oder auch Park Sanssouci in Potsdam. Mit einer reichen Auswahl an unterschiedlichen Parks und Gärten in Deutschland können wir uns glücklich schätzen immer einen grünen Rückzugsort um die Ecke zu haben. Ein paar der schönsten, außergewöhnlichsten, aufregendsten und historisch bedeutsamsten stelle ich hier vor. Viel Spaß beim Lesen!

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