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TOP 9: DIE DORNBURGER SCHLOSSGÄRTEN Erste Entwürfe für einen Garten am Rokokoschloss stammen aus den Jahren 1735/36. Im Auftrag Carl Augusts bekamen die Schlossgärten ein neues Gesicht. Die Terrassen und Bastionen aus dem frühen 18. Jahrhundert sowie Stützmauern und Treppenanlagen wurden erneuert, ein Weinberg und der sogenannte Teeplatz mit Robinien angelegt sowie zahlreiche Rosenstöcke und ein Eschengang angepflanzt. Die von Rosen bewachsene Pergola mit zentraler Laube stammt von 1818. Sie ist von ovalen Beeten umgeben. Nachdem Carl August 1824 das benachbarte Stohmann‘sche Anwesen, zu dem außer dem Renaissanceschloss verschiedene Gärten sowie ein Wirtschaftshof gehörten, erworben hatte, bot sich Platz zur Gestaltung eines Landschaftsgartens. Carl Friedrich ließ den sogenannten Hain unterhalb des Alten Schlosses umgestalten, die Gehölze lichten, Wege mit Knüppelgeländer anlegen und eine Hütte errichten. In den Jahren nach 1835 erweiterte man den Landschaftsgarten um den ehemaligen Wirtschaftshof. Im 20. Jahrhundert folgte ein Wechsel von Verfall und Wiederherstellung des Schloss- und Gartenensembles. 1921 hatte die Goethe-Gesellschaft den Schlosskomplex übernommen. Sie bemühte sich um die Wiederherstellung der Anlage. Im Jahr 1954 ging diese aufgrund fehlender Finanzen in die Rechtsträgerschaft der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten, eine Vorgängerin der Klassik Stiftung Weimar, über. Auf der Grundlage von Entwürfen des Gartenarchitekten Hermann Schüttauf wurden die Gärten erneuert. Für die Fläche nördlich des Rokokoschlosses entwarf er ein geometrisches Gartenparterre. Begründung der Jury
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