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PARK VON SCHLOSS MOYLAND, BEDBURG-HAU, Platz 2 2006 Der Park von Schloss Moyland in Bedburg-Hau bei Kleve nahe der niederländischen Grenze entstand als Gartenanlage mit barocken Elementen – altes Alleen- und Grabensystem – bereits ab 1662 und erhielt später die Strukturen eines Landschaftsparks. Kunstkenner kommen im Joseph-Beuys-Archiv und der weiteren Sammlung im Schloss auf ihre Kosten. Der historische Park wurde Anfang bis Mitte der 1990er Jahre auf Grundlage eines Parkpflegewerks der Landschaftsarchitekten Gustav und Rose Wörner und J. Scheller mit großer Sensibilität rekonstruiert. Sein gestalterisches Niveau, seine behutsame Wiederinstandsetzung und Weiterentwicklung, seine Schnörkellosigkeit und Klarheit sowie der gelungene harmonische Dreiklang von Natur, Garten und Kunst überzeugten auch die Jury und brachten dem Schlosspark Moyland den zweiten Platz ein. „An diesem Schlosspark gefällt insbesondere die klare historische Struktur und die Weitläufigkeit der gesamten Anlage“, zeigt sich Prof. Hartmut Balder begeistert. „Es ist ein außergewöhnliches und bleibendes Erlebnis, anspruchsvolle Bildende Kunst beim Spaziergang durch einen alten Park zu erleben“, schwärmt Prof. Dr. Kaspar Klaffke. Und Werner Küsters ergänzt: „Ein niederrheinisches Park- und Gartendenkmal, das im wahrsten Sinne gartenkunsthistorisch seinesgleichen sucht.“ Gewürdigt wird mit dem Preis auch das Engagement von privaten Mäzenen, die nicht nur die Bildenden Künste sondern auch die Gartenkunst pflegen und weiter entwickeln. Entstanden ist ein Park von hoher gestalterischer Qualität und räumlicher Vielfalt. Alle Gewinnerparks 2006:
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